VI. Familienpolitik und demografischer Wandel

VI. Familienpolitik und demografischer Wandel

Will man den demografischen Wandel nachhaltig gestalten und ihn nicht nur verwalten, muss jungen Menschen die Familiengründung so leicht wie möglich gemacht werden. Die Stadtverwaltung kann als Arbeitgeber hier mit entsprechenden Arbeitszeitkonzepten als gutes Beispiel voran gehen. Das kann aber nur der erste Schritt in Richtung einer familienfreundlichen Verwaltung sein.

1. Die Stadt Altena als Arbeitgeber

Über entsprechende Arbeitszeitkonzepte in der Verwaltung können wir jungen Familien die Familiengründung erleichtern.

Es ist daher zu überprüfen, welche Arbeitszeitmodelle die Verwaltung vorhält und wie diese angenommen werden. Hieraus sind dann die Arbeitszeitkonzepte zu entwickeln und umzusetzen, die eine bessere Vereinbarkeit von familiären Fürsorgeaufgaben und Beruf sicher zu stellen. Aber auch diejenigen Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, können mit einem bedarfsgerechten Arbeitszeitkonzept bei ihrer schwierigen Aufgabe unterstützt werden.

2. Jugendzentren

Wir setzen uns für den Erhalt der bestehenden Jugendzentren ein. Dieses Angebot muss erhalten werden und, soweit erforderlich, weiter ausgebaut werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendzentren leisten mit zahlreichen Betreuungsangeboten eine wichtige und gute Arbeit.

3. Familienkarte

Auf den Antrag der SPD aus dem Jahre 2008 wurde durch Ratsbeschluss der Stadt Altena die Familienkarte eingeführt. Rund 1.700 Familien stand die Karte zu, das waren etwa 5.000 potenzielleKunden. Rund 20 Altenaer Einzelhändler als auch Gastronomen bieten Vergünstigungen für Familien an. Alles in allem eine lohnende Sache für Familien.

Die SPD plant die Revitalisierung der Familienkarte. Im Sinne einer bürgerfreundlichen und bürgernahen Verwaltung soll in der Zukunft die Familienkarte mit der Begrüßungstasche der Stadt Altena zur Geburt eines Kindes überreicht werden. Die übrige Vermarktung findet über das Bürgerbüro statt, nachdem das Angebot der teilnehmenden Firmen durch weitere Angebote ergänzt wurde. Zu unserer familienfreundlichen Stadt gehören unsere familienfreundlichen Unternehmen.

4. Fortentwicklung des „NAIS Konzepts“

Mit dem Leitbildentwurf „Neues Altern in Altena“ der Bertelsmannstiftung aus November 2006 wurde erstmals belastbar auf die Problematik des demografischen Wandels in unserer Stadt eingegangen. Konkret hieraus wurde das Projekt „Stellwerk“ als generationenübergreifendes Projekt entwickelt. Dieses Projekt ist weiter zu unterstützen und fortzuentwickeln, so dass die Möglichkeiten für Seniorinnen und Senioren, aktiv am Gemeinschaftsleben teilzunehmen, weiter bestehen bleiben und weiterentwickelt werden.

 

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