IX. Verwaltung optimieren

IX. Verwaltung optimieren

Das größte Kapital einer Verwaltung sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Aufgaben einer Kommunalverwaltung sind in den letzten zwanzig Jahren mehr geworden, nicht weniger. Dass dennoch in Zeiten rückgängiger Einwohnerzahlen und geringer finanzieller Mittel nicht unbegrenzt neue Stellen geschaffen werden können, ist klar.

Das ist in Anbetracht der Technisierung in den letzten 30 Jahren auch nicht nötig. Viele Stellen, die es früher in Schreibbüros und Vorzimmern gab, werden heute nicht mehr benötigt.

Für eine funktionierende Verwaltung ist es aber keinesfalls sinnvoll, den Haushalt über Personalabbau so weit zu entlasten, dass die originären Aufgaben einer funktionierenden Verwaltung nicht mehr umfassend ausgeführt werden können. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Entwicklung und Förderung der Planungen des Nahversorgungszentrums Rahmede, welches sich nunmehr seit drei Jahren in der Planung und Prüfung befindet.

Das bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus vorhandene Fachwissen und Engagement muss bestmöglich genutzt werden, anstatt Haushaltsmittel für die Beauftragung externer Berater und Büros auszugeben. Niemand kennt unsere Stadt so gut wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst. Diesen liegt unsere Stadt besonders am Herzen. Sie haben das nötige Know-How, und wir sollten es endlich umfassend nutzen. Dazu gehört auch die Gewinnung von engagierten Auszubildenden. Ohne die Ausbildung eines engagierten Nachwuchses kann eine Verwaltung in Zukunft nicht effektiv arbeiten.

Erforderlich sind daher eine auf die Kernaufgaben der Verwaltung abgestimmte handlungsfähige Verwaltungsorganisation und eine weitsichtige Personalentwicklung.

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